Prince of Persia

Prince of Persia
Plattform: PC
Release: 4. Quartal 2008
Genre: Action
Publisher: Ubisoft
USK: Ab 12 Jahren
 


Preview
Freunde der gepflegten Hüpf- und Kletterei dürfen sich wieder das Wüstenoutfit zurechtlegen: Der persische Prinz ist wieder da! Nach den Teilen Eins, Zwei und 3D sowie der „Sands Of Time/Warrior Within/Two Thrones“-Trilogie lautet der neue Titel wieder einfach nur „Prince Of Persia“ – und doch ist es kein Remake des allerersten Spiels.
Prince of Persia

Ein Esel, voll beladen mit Gold, hilft auch nicht viel, wenn man in einen Sandsturm gerät. Dann geht das gute Tier auch noch verloren, und der Prinz findet dafür eine Frau, die von bewaffneten Männern verfolgt wird. Es handelt sich um Prinzessin Elika, die auf der Flucht vor ihrem Vater ist, der dem bösen Gott Ahriman dient. Der König schafft es, die Versiegelung zu zerstören, die den Gott in einem Tempel festhält. Dunkelheit zieht über das Land, doch Ahriman ist noch nicht vollständig befreit. Der Prinz packt die Gelegenheit beim Schopfe und hilft Elika, die geweihten Gebiete zu erreichen, die von ihr geheilt werden müssen, um Ahriman wieder komplett wegzusperren.

Prince of Persia

In klassischer Third-Person-Ansicht steuert man den Prinzen, der dieses Mal in einer äußerst schicken Cel-Shading-Optik daherkommt. Elika, die Prinzessin mit den magischen Lichtkräften, ist dabei eine ständige Begleiterin, mit der man auch jederzeit sprechen kann. So entfaltet sich die Hintergrundgeschichte um die längst vergessene Stadt, die Götterbrüder Ahriman und Ormazd sowie die Verdammten, die nun die geweihten Gebiete für Ahriman bewachen. Diesen muss man sich regelmäßig stellen, wenn man so ein Gebiet erreicht.
Bis dahin ist der Weg jedoch nicht ohne. Der Prinz kann wie üblich einen Wandlauf hinlegen, um Plattformen oder Ranken zu erreichen. Von der Wand abspringen ist ebenso möglich wie ein langsames Herunterrutschen mittels Krallenhandschuh. Geht mal ein Sprung daneben, und droht der Prinz in die Tiefe zu stürzen, ist Elika zur Stelle und rettet den Spieler mit ihren magischen Kräften. So ist man gewissermaßen unsterblich und kann sich voll und ganz auf das Erkunden der Gebiete und das Erleben der Geschichte konzentrieren. Auch weiter gelegene Plattformen sind dank Elikas Hilfe kein Problem, wenn man ihre Kräfte für einen Doppelsprung verwendet.

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Gekämpft wird dieses Mal nicht so viel, dafür umso intensiver. Während in der Vorgänger-Trilogie oft hektisches Hin und Her zwischen mehreren Gegnern für Frust sorgte, konzentriert man sich nun auf reine Zweikämpfe. Eigentlich müsste es ja Dreikämpfe heißen, denn auch hier assistiert Elika. Neben dem akrobatischem, dem Schwert-, und dem Krallenangriff, kann man sie nämlich für ein magischen Attacke herbeirufen.

Prince of Persia

„Prince Of Persia“ ist ein nichtlineares Spiel mit offener Welt. Man sucht sich ein geweihtes Gebiet aus, welches man dann mit Hilfe des magischen Kompasses finden muss. Dort bestreitet man den Zweikampf gegen den jeweiligen Wächter, heilt das Gebiet – welches dann auch als Teleporter dient - und sammelt die erscheinenden Lichtkeime ein. Mit entsprechender Anzahl kann Elika im Tempel neue Kräfte freischalten, um neue Gebiete zu erreichen. Dieses ungezwungene, frustfreie Spielgefühl lädt immer wieder zum Entdecken ein, und wird durch die tolle Grafik, die fantastischen Animationen, die gelungene und häufig verwendete deutsche Sprachausgabe sowie durch die orientalische Musik mehr als nur abgerundet. Kurz: Ein weiteres Meisterwerk aus dem Hause Ubi Soft, das nicht nur Lust auf einen Nachfolger, sondern auch auf den zweiten Teil von „Assassin’s Creed“ macht.
deli.cio.us Digg Mister Wrong
Autor: WorldofCheatz, geschrieben am: 06.02.2009 | Zurück




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