BioShock
Bioshock
Plattform: PC
Release: 24. August 2007
Genre: 3D-Shooter
Publisher: Take 2 Interactive
Preview
Eines der wichtigsten Kriterien eines Spiels, ist innovativ auf den Spieler zu wirken. Ken Levine, als bekannter kreativer Kopf hinter Thief (Dark Project) bekannt, hat sein Meisterwerk vollbracht. Schon in Dark Project war das Spielgefühl einmalig. Und genauso soll es mit BioShock werden. Schon wie in System Shock 2 schlüpft der Spieler in die Rolle eines Mannes, welcher in einer fremden Welt namens „Rapture“ ausgesetzt wird. Es ist schwer, dieses Spiel zu erklären, aber die paradoxe Welt ist einmalig und der Spieler kann durch freies Denken seine Handlungen und Taten bestimmen. Es begegnet uns eine Welt, die komplett unter Wasser steht. Große Teile der Stadt sind zerstört, überall herrscht eine düstere Stimmung und in jedem Augenblick hat man das Gefühl, es schleichen sich Kreaturen um die Ecke.
Allgemein scheint die Welt von BioShock mit viel Gefühl aufgebaut zu sein. Grafisch hat das Spiel auf jeden Fall jetzt schon einen Oskar verdient. Der Spieler wird in eine Welt „ausgesetzt“, in der er von Intrigen umzingelt ist, die er nur durch Tonbänderaufnahmen und Funksprüche schlüssig erklären kann. Selbst einen Verbündeten „Atlas“ lernt der Spieler nur über Funkkontakt kennen. Dieser besagte Atlas will helfen, den Weg aus diesem utopischen Abenteuer zu finden. Doch als Gegenleistung muss der Spieler Atlas Familie befreien, die sich nach einem Angriff der „Splicer“ verschanzt haben.
Die Einwohner von Rapture, so genannte „Splicer“, sind allen Unbekannten aggressiv gegenüber. So hat der Spieler auch gleich einen Gegner gefunden, den er durch Kampftechniken vernichten muss. Sicherlich ist BioShock auf eine gewisse Art ein Ego-Shooter, doch auf der anderen Art ist die Geschichte etwas Neues, noch nie da Gewesenes. Doch Vorsicht: das Feuer-Gefecht steht nicht unbedingt im Vordergrund! Waffen werden schnell leer und der Spieler hat keine andere Möglichkeit, als sich selbst die genetisch verändernde Substanz der Splicer zu injizieren. Mit dieser Substanz ist es möglich, alle Kreaturen zu besiegen und selbst einem Massenangriff standzuhalten.
Ihr könnt in Bioshock zum Beispiel Gegner per Elektroschocks, die ihr durch Wasser leitet, zur Strecke bringen. Eine andere Variante ist, Splicers gegenseitig aufzuhetzen, mittels Telekinese. Es gibt viele Möglichkeiten zum Ziel zu kommen und gerade das ist es, was das Spiel so einzigartig macht. Dem Spieler ist es sogar möglich, Überwachungskameras zu hacken. Andere Furcht einflößende Kreaturen sind die „Big Daddys“. Sie sind zwar nicht aggressiv gestimmt, sondern kümmern sich um ihre Little Sisters, jedoch: kommt man ihnen zu nah, greifen sie an. Und wenn ein Big Daddy angreift, kann sich der Spieler warm anziehen. Doch was passiert, wenn der Spieler einen Big Daddy umbringt? Die Little Sisters trauern und der Spieler steht erstmal mit geschocktem Gesicht vor diesem kleinen Geschöpf. So merkt man bei BioShock das Schuld und Mitleid ebenfalls zwei Hauptelemente des Spiels sind. Levins beweist, was es heißt, ein Spiel in Szene zu setzen.
Kurz und knapp: BioShock ist mehr als ein Spiel, es ist eine Bewegung. Durch endlose Möglichkeiten, die durch wenige Knopfdrücke ausgeführt werden, ist dem Spieler nicht nur eine Option gegeben, das Spiel einmal durchzuspielen, vielmehr kann der Spieler verschiedene Wege gehen, die ebenso zum Ziel führen. Den Machern von Bioshock sieht man an, dass in dieses Spiel sehr viel Zeit und Energie gesteckt wurde, um die Unterwasserwelt Rapture zum Leben zu erwecken. Ein Kunstwerk, das sicherlich jeden Spielefan begeistern wird.
Autor: WorldofCheatz, geschrieben am: 31.08.2007 | Zurück
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Kommentare
Cool schrieb am 05.10.2007 um 21:05
wenn man es einmal durch hat ist es voll langweilig oda nich ?
Jarhead B52 schrieb am 16.09.2007 um 17:34
Dito !!! Das Spiel Shockt Extrem Geil.Die Story ist einfach nur genial.
René schrieb am 06.09.2007 um 11:06
Das Spiel ist der Hammer!!!!
